Unser Lehrer Ferdinand im Gespräch


Sonneninsel Seekirchen Forscherzeit Lehrer kommt auf die Sonneninsel

© Ferdinand Hofer, Unser Lehrer Ferdinand fährt gerne bei nostalgischen Radrennen mit.

Die Forscherzeit, unsere Familienerholung mit Lernbegleitung, ist etwas ganz Besonderes: Schulpflichtige Kinder werden während der Familienerholung auf der Sonneninsel von einem Lehrer begleitet. Sie bringen ihren Lernstoff einfach mit und verpassen so nichts, wenn sie während der Schulzeit mit ihrer Familie eine Auszeit genießen. Unser Lehrer Ferdinand erzählt, wie sein erster Eindruck von der Sonneninsel war, über den Unterschied zwischen der Forscherzeit und klassischem Schulunterricht und warum er die Sonneninsel “menschlich schön“ findet.

 

Lieber Ferdinand, was ist eigentlich deine Aufgabe auf der Sonneninsel?

Ich biete begleitende Lernhilfe an, von der Volksschule bis zur Matura unterstütze ich schulpflichtige Kinder beim Lernen. Ich bin vom Grundberuf her Geografie- und Spanischlehrer, bei der Forscherzeit gehe ich auf  den jeweiligen Stoff der Kinder ein. Den Lernauftrag erhalten wir von den Lehrern der Kinder und in der Woche, die die Familien auf der Sonneninsel verbringen, gehen wir dann den Stoff Schritt für Schritt durch.

Das klingt nach einer großen Herausforderung…

… es ist eine sehr spannende Aufgabe für mich!

Du unterrichtest ja auch an einer Schule. Wie unterscheidet sich der Unterricht auf der Sonneninsel davon?

Für mich ist das ein absolutes Kontrastprogramm. Durch die kleine Gruppengröße kann ich viel individueller auf die jeweiligen Bedürfnisse eingehen. Da fällt es auch leichter, spezielle Fragen zu klären oder bei größeren Verständnisproblemen zu helfen. Außerdem baut man eine ganz andere Beziehung zu den Kindern auf, wir lernen uns in dieser Woche gut kennen und erreichen gemeinsam die Lernziele, zumindest bisher (lacht).

Wie konkret sieht die Forscherzeit auf der Sonneninsel aus?

Die schulpflichtigen Kinder besuchen jeden Vormittag den Unterricht. Diesen biete ich direkt auf der Sonneninsel an – wir haben uns ein eigenes sehr gemütliches Klassenzimmer eingerichtet. Am ersten Tag lasse ich die Kinder erst einmal ankommen – sie erzählen viel und ich lasse mich auf ihre Bedürfnisse ein. Dann schauen wir uns an, welche Aufgaben in dieser Woche erledigt werden sollten und dann schmieden wir gemeinsam einen Plan.

Die Forscherzeit richtet sich an Familien, in denen ein Kind von Krebs oder einer anderen chronischen Krankheit betroffen ist. Wie gehst du damit um?

Für mich ist es nicht vordergründig, welche Krankheit die Kinder haben. Wenn die Eltern oder Kinder möchten, können sie mir davon erzählen, ich frage aber nicht explizit nach. Ich finde nicht, dass man das Thema unbedingt so in den Vordergrund heben muss, außer natürlich, es gibt bestimmte Dinge zu beachten. Aber das sagen mir die Eltern dann ohnehin, die sind da die Experten. Ich konzentriere mich lieber auf das Schulische und da ist es nicht wichtig, welche Erkrankung ein Kind hat. Der Unterricht ist selbstverständlich auch für Geschwisterkinder offen.

Was macht die Sonneninsel für die Familien aus deiner Sicht so besonders?

Das beginnt schon bei der Architektur! Diese helle Bauweise, das viele Holz, ein idealer Ort, damit Familien sich richtig wohl fühlen. Dann ist da das Team, das sich um alle Bedürfnisse der Familien kümmert. Für die Kinder gibt es unglaublich viel zu entdecken, sie haben ihre eigenen Freiräume und können nach Lust und Laune erkunden. Mein 3-jähriger Sohn liebt es, auf der Sonneninsel zu sein, bei Veranstaltungen nehme ich ihn immer mit und er genießt den absoluten Freiraum mit vielen Möglichkeiten.

Wie würdest du die Sonneninsel beschreiben?

Ich sag immer: Es ist ein Haus mit unbegrenzten Möglichkeiten, so etwas habe ich noch nie gesehen. Es bietet gewaltige Freiräume und so viele Möglichkeiten für die Entwicklung. Das ist besonders wichtig, wenn man gerade eine schwierige Zeit erleben muss. Für mich ist es immer ein sehr gutes Gefühl, wenn ich auf der Sonneninsel bin. Das beginnt schon beim Reinkommen. Alle sind freundlich und offen,  vom Hausmeister bis zu den Mitarbeitern in der Küche. Abgesehen von der Architektur ist es auch der Sonneninsel einfach menschlich so schön. Ich kann es nicht anders beschreiben.

 

 

 

 

 

 

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