„Mir wird hier auf der Sonneninsel viel zugetraut!“


Christina ist 20 Jahre alt, studiert Pädagogik und macht gerade ihr Praktikum auf der Sonneninsel. Wie es ihr dabei geht und wie sie mit der ihr anvertrauten Verantwortung umgeht, erzählt sie im Interview.

Wie bist du auf die Sonneninsel aufmerksam geworden?
Meine Schwester Kathi arbeitet auf der Sonneninsel und ich war schon öfter bei Veranstaltungen, wie z.B. der Weihnachtswerkstatt dabei und habe mitgeholfen. Da ich Pädagogik studiere und auf der Suche nach einem Praktikumsplatz war, habe ich an die Sonneninsel gedacht.

Wie sieht ein typischer Tag auf der Sonneninsel als Praktikantin für dich aus?
Die Praktikumstage verlaufen sehr unterschiedlich, aber meistens vergeht die Zeit wirklich schnell, weil immer was los ist. In der Osterwoche habe ich z.B. in der Küche mitgeholfen, mit den Kindern gespielt und die Pädagogen bei den geplanten Aktivitäten unterstützt (Bewegungsspiele und Musizieren). Diese Woche ist wieder ganz anders. Heute Vormittag haben die Sonneninsel-Lehrerin Manuela und ich zwei Kinder im Rahmen des Programms „Schulbegleitung“ beim Lernen unterstützt. Am Nachmittag steht Filzen und Malen für unsere Familien am Programm. Aber auch das Aufräumen des Spiele-Lagers gehört etwa zu meinen Aufgaben.

Praktikantin Christina mit ihrer Schwester Kathi im Garten der Sonneninsel. Foto: Sonneninsel

Welche Verantwortung trägst du während deines Praktikums?
Mir wird hier auf der Sonneninsel viel zugetraut. So wie jeder hier habe ich die Verantwortung das Beste zu geben, damit die Familien eine schöne Zeit haben. Für uns ist wichtig, dass sich die Kinder wohl fühlen, sich miteinander beschäftigen und die Eltern auch mal Zeit haben sich zu erholen. Aber natürlich übernimmt man auch eine generelle Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen, die einem anvertraut werden.

Gefällt es dir, dass man dir so viel zutraut?
Ja, es ist schön, dass man mir während des Praktikums auf der Sonneninsel auch Verantwortung übertragen hat und ich z.B. eine Gruppe alleine betreuen durfte.

Es ist eine gewisse Wertschätzung und stärkt das Selbstwertgefühl. Zugleich ist es auch eine Herausforderung, aber das gehört wohl dazu…

Wie würdest du einem Fremden die Sonneninsel beschreiben?
Die Sonneninsel ist für mich ein Ort, wo extrem viel Wertschätzung passiert. Egal was du machst, es wird wertgeschätzt – egal ob von den Eltern oder den Mitarbeitern. Das finde ich ganz besonders.

Es ist ein herzlicher, warmer Ort – wenn man hierher kommt, dann geht es einem automatisch besser. Ich war immer „geflasht“, als ich vor meinem Praktikum bei verschiedenen Veranstaltungen auf der Sonneninsel zu Besuch war weil es einfach ein ganz besonderer Ort ist.

Gibt es ein besonderes Learning das du von deinem Praktikum mitnimmst?
Ja, und zwar dass sich die Theorie, die wir im Studium lernen nicht immer 1:1 in die Praxis umsetzen kann. Das ist nicht immer vereinbar und dann ist es halt manchmal anders.

Ein weiteres Learning ist, dass ich gemerkt habe, dass mein Studium die richtige Wahl war und ich mich in diesem Bereich voll entfalten kann. Es ist schön, wenn man in einem erfüllenden Beruf arbeiten kann.

Wie kann man sich für ein Praktikum auf der Sonneninsel bewerben?
Am besten schickt man ein E-Mail mit seinen Bewerbungsunterlagen an die therapeutische-pädagogische Leitung, Martina Weber. Mit etwas Glück wird man dann zum Bewerbungsgespräch eingeladen und kann ein Praktikum im Nachsorgezentrum Sonneninsel absolvieren.

Liebe Christina, vielen Dank für deine Zeit.

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