Die Sonneninsel bekommt ihre eigene Insel


Es tut sich was auf der Sonneninsel! Direkt an der Fischach entsteht eine neue barrierefreie Einstiegsstelle für unsere Kinder und Jugendlichen. Thomas Janik, unser Geschäftsführer und Leiter der Sonneninsel, schildert die Ausgangslage: „Die Sonneninsel befindet sich mitten im Naturschutzgebiet und die Fischach ist ein sensibler Abfluss des Wallersees. Im Sinne einer Renaturierung haben wir uns deshalb überlegt, wie wir hier die Landschaft verantwortungsvoll nutzen und gleichzeitig jenen Kindern, die motorisch eingeschränkt sind, einen sicheren Einstieg ins Gewässer ermöglichen können. Ziel der Erdbewegungen ist ein flacherer Zugang zur Fischach, der zum Baden und Plantschen, für Aktivitäten im Bereich der Outdoorpädagogik, oder als Aus- und Einstiegsstelle für Kajaks oder kleine Boote genutzt werden kann.

Spezialsoftware berechnet Auswirkungen auf Wasserlauf der Fischach

Ohne detaillierte Planung wäre so eine Badebucht schwer umsetzbar. Guido Wölfle, Wasserbautechniker aus Salzburg, erklärt: „Nachdem das Konzept für die Badebucht festgelegt war, haben wir die Abflussverhältnisse mit einer Spezialsoftware auf Grundlage eines 3D-Geländemodells nachgerechnet. So konnten wir die Auswirkungen auf die Umgebung (Hochwassergeschehen, Niederwasserabflüsse) möglichst detailliert berechnen und beurteilen.“

Martina Weber (therapeutisch-pädagogische Leitung Sonneninsel) und Thomas Janik (Geschäftsführer Sonneninsel Seekirchen) mit einem Mitarbeiter der Firma Böckl Bau. Foto: Sonneninsel/David Bosnjakovic

Naturraum spielerisch entdecken

Neben dem flachen Einstieg hat die Insel auch eine pädagogische Funktion. Architekt Andreas Knittel: „Die Insel wird nur begrünt, es wird dort kein Spielplatz oder ähnliches entstehen. Wir setzten auf eine ‚soziale Art des Spielens‘ und wollen die Phantasie der Kinder anregen und sie selbst entscheiden lassen, wie sie den Raum bespielen.“

„Es gibt vielfältige pädagogische Möglichkeiten die Natur zu erleben und ins Spiel einzubauen“, weiß auch Thomas Janik. „Wer weiß, vielleicht verstecken sich in Seekirchen bald Piraten auf der Insel oder die Kinder bauen Flosse um zur Zauberinsel zu gelangen“, hofft Andreas Knittel zum Abschluss des Gesprächs.

 

 

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