Eine Woche voller Mut, Freundschaft und Glücksmomente


Die ersten beiden Inselcamps sind schon wieder vorbei. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist! Vor wenigen Tagen sind die Kinder und Jugendlichen mit Koffern, Rucksäcken und einem bunten Haufen an Gefühlen auf der Sonneninsel angekommen – gespannt, neugierig, vielleicht auch ein bisschen nervös.

Die Inselcamps richten sich an (ehemals) an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche sowie an deren Geschwister. Eine Woche lang dürfen sie Abstand vom Alltag und von belastenden Situationen gewinnen, neue Freundschaften schließen, sich mit anderen austauschen und vor allem eines: eine unbeschwerte Zeit genießen.

Und jetzt? Jetzt schauen wir zurück auf zwei ganz besondere Campwochen, gefüllt mit neuen Freundschaften, lustigen Momenten, kleinen und großen Mutproben, verrückten Spielen, kreativem Chaos und ganz vielen Glücksmomenten.

Ob beim Klettern, Kanufahren, gemeinsamen Spielen, kreativen Workshops oder einfach beim Zusammensitzen und Lachen: Die Kinder konnten Neues ausprobieren, ihre eigenen Grenzen entdecken und erleben, was alles in ihnen steckt. Dabei ging es nicht darum, immer mutig zu sein oder jede Herausforderung zu meistern. Viel wichtiger war, den eigenen Weg zu finden, sich etwas zuzutrauen und dabei von einer Gemeinschaft getragen zu werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Inselcamps ist die individuelle Begleitung jedes einzelnen Kindes. Denn eine Krebserkrankung hinterlässt Spuren – auch dann, wenn die medizinische Behandlung längst abgeschlossen ist. Die Kinder und Jugendlichen bekommen Raum, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, Gefühle zuzulassen und neue Kraft zu schöpfen. Gleichzeitig erleben sie, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind.

Besonders schön ist zu beobachten, wie schnell aus anfänglicher Zurückhaltung Vertrauen entsteht. Wie aus einem vorsichtigen „Hallo“ neue Freundschaften werden. Wie gemeinsam gelacht, ausprobiert, geholfen, getröstet und gefeiert wird.

Am Ende einer Campwoche heißt es dann wieder Abschied nehmen, mit müden Augen, vollen Herzen und jeder Menge Geschichten im Gepäck. Und vielleicht auch mit dem Gefühl: Ich habe mehr geschafft, als ich gedacht habe.

Was bleibt, sind Erinnerungen an eine besondere Woche, neue Freundschaften und viele kleine Momente, die noch lange nachwirken.

 

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